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Die eigene Sauna im Garten: Vor- und Nachteile auf einen Blick

Schwitzen im Garten und das ganz ohne Kleidung? Wie geht das?

Ohne Zweifel geht das im Sommer, wenn die eine Hitzewelle die andere jagt. Die Schweißperlen können aber auch im Winter den Körper entlang um die Wette rennen: und zwar in der eigenen Gartensauna.

Sauna im Garten Vor- und Nachteile

Sie ist das Hitzeparadies für die Gesundheit, der Lichtblick nach einem harten Arbeitstag und das Tüpfelchen auf dem i in der Gartengestaltung. Wer noch nicht im Besitz der heißen Herberge ist, kann das ändern.

Do-it-yourself-Spezialisten nehmen die Bretter mannhaft selbst in die Hand und errichten das hölzerne Bauwerk aus eigener Kraft. Menschen, die anderen Menschen gerne bei der Arbeit zuschauen, bestellen sich die notwendigen Arbeitskräfte schlicht in den Garten. Für ein wenig Bewegung darf es auch gerne in den nächsten Baumarkt gehen, um die Gartensauna als Fertigprodukt näher in Augenschein zu nehmen.

Der Suchende kann es sich aber noch bequemer machen und per Mausklick bestellen.

Die Motivation sieht in allen Fällen gleich aus: Entspannung von Körper und Geist im eigenen Zuhause. Die Gartensauna macht es möglich.Welche Vor- und Nachteile mit der Anschaffung verbunden sind, lesen Sie hier.

 

Gesundheitliche Vorteile

Eine Gartensauna bringt zweifelsohne gesundheitliche Vorteile mit:

  1. Durch das Schwitzen schwemmt der Körper Giftstoffe aus, die er über Umwelteinflüsse täglich aufnimmt.
  2. Regelmäßige Saunabesuche reduzieren den täglichen Stress. Sobald sich die Tür des warmen Holzhauses schließt, der Körper zum Liegen oder Sitzen kommt, schaltet der Kopf automatisch ab. Der geistigen Mediation steht dann nichts mehr im Wege. Die Hitze entspannt die Muskeln und löst Verspannungen in mehreren Bereichen des Körpers. Auf diese Weise lässt sich eine erhebliche Schmerzreduzierung erreichen.

Um den Kreislauf in Schwung zu bekommen, empfiehlt sich danach ein kaltes Wasserbad. Der erste Schock geht vorüber, und schnell erholt sich der noch glühende Körper von der kurzweiligen Kälte des Wassers.

  1. Gezieltes Schwitzen ist eine hervorragende Alternative zur Reinigung der Haut. Während Giftstoffe und Bakterien aus der Haut geschwemmt werden, erneuern sich die Hautzellen. Zudem fördert der Wechsel zwischen Wärme und Kälte die Durchblutung der Haut. Gezieltes Schwitzen in der Sauna ist gesundes Schwitzen.
  2. Der regelmäßige Besuch der eigenen Sauna verbessert den Schlaf

Regelmäßiges Schwitzen bekämpft Schlafstörungen. Ursächlich für Schlafprobleme sind nämlich häufig Stress, schmerzhafte Muskelverspannungen und innere Unruhe. Gerade diese Problemfaktoren löst der meditative Prozess des Schwitzens auf. Mit dem Saunabesuch kehrt die innere Ruhe zurück, einmal losgelassene Gedanken kehren nicht wieder und auch die körperlichen Schmerzen sind gelindert. Wer nach der Sauna am liebsten gleich ins Bett fallen möchte, kann das gerne tun. Ein guter Schlaf ist garantiert.

  1. Gemeinsame Saunabesuche fördern das Gemeinschaftsleben

Gemeinsame Saunabesuche unter engen Freunden oder Familienmitgliedern fördern das soziale Beisammensein. Mit der eigenen Sauna im Garten kann das im Privaten geschehen. 

Weitere Informationen zu interessanten Möglichkeiten findet ihr bei wellness4me.de.

 

Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Bauweisen

Die Vorteile einer Fasssauna

Wer eine Fasssauna wählt, entscheidet sich für eine der besten Bauformen. Das hat gleich mehrere Gründe:

  1. Effizientes Heizen

Aufgrund der runden Form verteilen sich sowohl Luft als auch Wärme schneller und besser in den gewölbten Wänden.

Im Vergleich zum eckigen Spa-Häuschen, erfolgt eine schnellere Erwärmung, die sich gleichmäßig in der Räumlichkeit verteilen kann. Die Wölbungen, die Wände und Decke umfassen, sorgen für ein optimales Rotieren der Hitze vom Boden bis zur Decke und wieder zurück, während die aufsteigende Hitze in einer eckigen Gartensauna aufsteigt und – salopp gesprochen – an der Decke kleben bleibt. Liegt der Körper also auf eine der oberen Bänke, kommt er auch vermehrt ins Schwitzen.

Die Fasssauna hingegen garantiert eine optimale Temperatur- und Feuchtigkeitsverteilung und letztlich ein effizientes Heizen.

 

  1. Braucht nicht viel Platz

Nicht in jeden Garten passt ein ausgewachsenes Garten-Spa. Die räumlichen Grenzen machen das einfach nicht möglich. Die Wahl der in Frage kommenden Gartensauna schränkt sich damit automatisch ein.

Die Fasssauna mag in diesen Fällen das Rennen um die beste Sauna entscheiden, denn sie hat nur eine geringe Standfläche. Selbst der Besitzer eines winzigen Gartens kann sich das Fass auf die einzige freie Fläche stellen.

Das gewölbte, hölzerne Holzmodell kann nämlich auch senkrecht aufgestellt werden.

 

  1. Einfacher Aufbau

Für den Hobbybastler und Heimwerker ist das Saunafass ein ideales Gartenprojekt, das sich mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung gut bewältigen lässt.

Wie auch bei jeder anderen Gartensauna auch, sollte das richtige Holz gewählt werden. Bestens bedient ist der künftige Saunabesitzer mit Thermoholz. Wärmeisolierung bei gleichzeitiger Kälteabwehr funktionieren hier reibungslos.

 

  1. Einzigartige Optik

Die Fasssauna verhilft dem Garten zu einem einzigartigen Bild. Das Holz im Zusammenspiel mit der Form der Sauna erzeugt einen individuellen, rustikalen Charme, der das Gebilde zu einem optischen Blickfang macht.

Auch die Farben lassen sich varrieren.

 

Vorteile einer ausgewachsenen Spa-Anlage

Für die maximal ausgestaltete Erlebnistherme braucht der Hauseigentümer einen großen Garten. Wenn ausreichend Fläche da ist, steht dem individuell gestalteten Garten-Spa nichts im Weg. Die Vorteile liegen auf der Hand:

 

  1. Weiterer Anbau an die Sauna möglich

Die eigene Sauna kann beispielsweise um ein Dampfbad ergänzt werden. Der Eigengestaltung sind hier keine Grenzen gesetzt. Bei eigener Konzeption können große Glasfassaden eingebaut werden, um den Blick in die bewegte Natur freizugeben. Die Förderung der Entspannung und geistigen Gesundheit kann der Erbauer auf diese Weise fördern.

 

  1. Es muss nicht immer rustikal sein

Wer es eher edel und modern halten möchte, muss sich nicht ausschließlich auf Holz-Saunen beschränken. Es darf gerne auch eine Deluxe-Gartensauna sein.

Die Außenfassaden der Fenster sind dann beispielsweise aus Aluminium, das Gebilde verfügt über modische Glasfronten, und ein LED-Lichtband in Kombination mit einem Soundsystem kann den Saunagenuss zu einem abendlichen Vergnügen machen.

Wer ins Detail geht, muss allerdings auch mir höheren Kosten rechnen.

 

Die klassische Holzsauna

Die klassische Holzsauna in der Blockbauweise dient der Gesundheit und dem geistigen Wohlbefinden ebenso wie die modern gestalteten Saunen.

Von klein bis groß bieten zahlreiche Hersteller die unterschiedlichsten Modelle an. Die große Gartensauna im klassischen Stil verfügt oft noch über einen Vorraum mit Saunaliegen, die zum Relaxen einladen.

Im Innenbereich lassen sich die Sitzbänke großzügig über mehrere Stufen anlegen. Bei einer eckig gestalteten Sauna erfolgt die Hitzeverteilung nicht ganz so optimal wie bei der Fasssauna. Zur Decke hin wird es meist wärmer. Das kann aber durchaus gewollt sein.

Für den gemäßigten Saunagänger stehen die unteren Bänke zur Verfügung, während die oberen Bänke gleichzeitig von den Personen genutzt werden können, die es sehr viel wärmer mögen. Auf diese Weise können Partner oder Familienangehörige mit einem unterschiedlichen Wärmeempfinden den Saunagang gemeinsam genießen.

 

Nachteile einer Gartensauna

Der Bau einer Sauna auf dem eigenen Grundstück, ist nicht ohne einen gewissen Aufwand zu bewerkstelligen. Woran der Garteninhaber denken sollte:

 

  1. Ohne Baugenehmigung geht es nicht

Für das Saunahäuschen ist – je nach Größe – eine Baugenehmigung erforderlich. Die Erfordernisse für einen Antrag sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Hierzu können Fachfirmen, die sich auf den Bau von Gartenhäusern und Saunen spezialisiert haben, beratend zur Seite stehen.

 

  1. Das richtige Fundament

Eventuell benötigt die eigene Sauna ein Fundament. Steht das Fundament nicht richtig, können erhebliche Nachteile entstehen. Ein fehlerhaft angelegtes Fundament macht die Sauna letztlich unsicher und unbrauchbar.

 

  1. Das falsche Holz

Beim Bau oder Kauf einer Sauna sollte der Käufer das richtige Holz wählen. Wer auf Nummer sicher gehen will, wählt Thermoholz. Es unterliegt keinen Temperaturveränderungen. Es kann sich witterungsbedingt auch nicht verformen. Darüber hinaus entfernt der Hersteller beim thermischen Modifizierungsverfahren des Holzes das natürlich vorkommende Harz.

Bei einigen Holzarten kann das zu einem Problem werden: bei hohen Temperaturen verflüssigt der Harz. Er läuft im wahrsten Sinne des Wortes aus.

Beispielsweise enthalten Fichte oder Kiefer das meisten Harz in den Holzporen. Nicht witterungsbeständiges Holz lässt Verformungen und die Bildung von Schimmel zu. Das Holz ist nicht langlebig und eignet sich grundsätzlich nicht für den Bau einer Sauna.

Diese Holzarten sind unbehandelt zu vermeiden. Hier sollte nicht am falschen Ende gespart werden.

 

  1. Nicht genügend Privatsphäre

Einige Gärten sind von den Nachbarhäusern einsehbar oder nur wenig geschützt vor den Blicken vorbeigehender Fußgänger. Wenn die Sauna keinen Vorraum hat, in dem der Bademantel abgenommen werden kann, ist der nackte Körper unter Umständen den Blicken der Nachbarn ausgeliefert. Vor der Anschaffung einer Sauna, ist auf ausreichenden Schutz der Privatsphäre zu achten. Wer keine Hemmungen hat, sich nackt zu zeigen, braucht sich darüber allerdings keine Gedanken zu machen.

 

Fazit

Die Anschaffung einer eigenen Sauna für den Garten ist der Aufwand, der damit verbunden sein mag, wert. Als Do-it-yourself-Projekt stellt das Saunahäusschen sicherlich eine große Herausforderung dar. Aber in Anbetracht der in Aussicht stehenden Vorteile, ist es ein durchaus lohnenswertes Projekt. Wer es richtig angeht, kümmert sich frühzeitig um die Formalitäten. Fehlt nämlich die eventuell erforderliche Baugenehmigung, muss das Saunaparadies unter Umständen wieder weg. Auch für die Sicherheit sollte im Vorhinein gesorgt werden. Wenn der Unterbau nicht stimmt, entpuppt sich die Sauna bald als ein unbrauchbares Gebilde.

Wenn diese Hürden genommen sind, darf der Bau bzw. der Kauf beginnen. Zudem kann der Sauna-Fan seine Garten- und Saunalandschaft nach Belieben weiter ausbauen: Ein Tauchbecken für die Schockzufuhr mit eiskaltem Wasser, Aufbauten für Saunaliegen für das Relaxen in der Natur oder ein angebautes Dampfbad sind der Gesundheit zuträglich.

Um den täglichen Stress abzubauen, den Kopf zu befreien und den Körper von seinen Schmerzen zu befreien, ist eine Sauna unverzichtbar. Den mühseligen Weg nach der Arbeit zur Sauna in der Stadt muss der Berufler mit der Heimsauna erst gar nicht antreten. Es gibt dann nichts, was schöner ist, als sich auf das eigene Zuhause zu freuen.

Bilder: Alle Bilder sind von wellness4me.de entnommen. Dort liegen auch Ihre Bildrechte.

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Kommentare

Genie 7. November 2019 um 18:48

Ohne Baugenehmigung geht es auch. Es kommt auf die Holzbauten drauf an und wie richtig steht in welchem Bundesland. Aber die meisten Hersteller bieten die Baugenehmigung vorab als Service an. Dann ist es sorglos.

Antworten

Arthur 10. November 2019 um 11:09

Hallo Genie,

Ja mit dem richtigen Hersteller spart man sich unnötigen Stress mit den Bürokraten. Da sollte man beim Kauf genauer hinsehen.

Liebe Grüße
Arthur

Antworten

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