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Iglu Sauna

Der Exzentriker unter den Saunatypen und nein! Sie wurde nicht von Eskimos entwickelt!

Diese spezielle Art der Außensauna stammt noch aus vergangenen Jahrhunderten, von finnischen Mutterländern.

Die Bauweise ist außergewöhnlich und erinnert an ein Iglu. Im Gegensatz zu den meisten Gartensaunen ist die Grundfläche der Iglu-Sauna rund und die Decke eine Kuppel. Die gebogene Architektur soll zu einer beruhigenden Wirkung und Geborgenheit beitragen.

Sie besteht außen meist aus tausenden Fichtenschindeln und innen aus Espeschindeln. Diese Schindeln sorgen für ein funktionierendes und einzigartiges Raumklima, da die Sauna nicht ganz luftdicht gebaut ist. Man spürt hier richtig wie die Hitze am Körper entlang weht.

Das Saunabaden in der Iglu-Sauna ist so konstruiert, dass sie bei 70-80 Grad die besten Dampfeigenschaften hat. Der Dampf wandert hier direkt nach oben und gleitet anschließend langsam an den Außenwänden hinunter und überzieht den Körper mit seiner beruhigenden Wärme.

Das Fundament ist hier relativ einfach mit Steinblöcken oder Massivholz zu errichten. Allerdings sollten mindestens 10 cm Luft zwischen dem Boden und der Iglu-Sauna bestehen.

Mittlerweile gibt es Abwandlungen, die stark an eine Fasssauna erinnern. Hierbei werden keine Schindeln verwendet und die Grundfläche ist vierecklig, statt rund. In der Rückwand wird hier oft ein großes Fenster eingebaut, um eine schöne Sicht auf den Garten genießen zu können.

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